
Three Lines of Defense: Handlungsrahmen für die Risikobeurteilung

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Das Modell «Three Lines of Defense»
Unter dem Begriff Three Lines of Defense werden Eskalationsstufen für die risikobezogenen Massnahmen und Aktivitäten subsumiert, über die eine Organisation die Beherrschung und Kontrolle ihrer Risiken sicherzustellen versucht. Dabei werden regelmässig drei Verteidigungslinien in Bezug zum Ort des Risikoeintritts unterschieden, wobei unterschiedliche Verantwortungsbereiche und Funktionen zugeordnet werden können:
1st Line of Defense
Dieser wird der operative Bereich zugeordnet, der dem Risiko am nächsten ist bzw. wo das Risiko auch unmittelbar eintreten kann. Die folgenden Aktivitäten können in dieser ersten Verteidigungslinie beobachtet werden:
- Betreiben von funktionierenden internen Kontrollen
- Durchführen von Risiken- und Kontrollaktivitäten
- Einführen von Weisungen und Abläufen
- Festlegung und Einführung von überwachenden Kontrollen durch Vorgesetzte
2nd Line of Defense
Die zweite Verteidigungslinie betrifft vor allem Stabsfunktionen innerhalb der Organisation, die bei der “Verteidigung” des Risikoeintritts Verantwortung übernehmen sowie bei der Risikobeherrschung aktiv mitwirken können bzw. sollten. Wesentliche Aktivitäten dieser Verteidigungslinie umfassen dabei:
- Ausarbeiten von Weisungen und Richtlinien sowie Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten und Zielsetzungen
- Zurverfügungstellung von Risikomanagement-Rahmenkonzepten
- Identifikation von neuen und zukünftigen Handlungsfeldern
- Überwachung und bei Bedarf Anpassung des Risiko-Appetits der Organisation
- Unterstützung des Managements in der Festlegung von Prozessen und Kontrollen, um Risiken und Aktivitäten zu managen
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